Ophelia und das Geheimnis des Magischen Museums

Titel: Ophelia und das Geheimnis des magischen Museums 
Autorin: Karen Foxlee 
Verlag Gulliver 
Seiten: 288 

Allen Kids ab 11 Jahren empfehle ich dieses magische Buch. 


Bewertung:


Inhalt 
Ophelia reist mit ihrer Schwester Alice und ihrem Vater in eine Stadt, in der es ewig schneit. Ophelias Vater ist ein internationaler Schwertexperte und soll dort kurzfristig eine Ausstellung in einem Museum über Schwerter der Weltgeschichte organisieren. Während ihr Vater arbeitet, nutzt Ophelia die Zeit und erkundigt das Museum. Bei einer ihrer Entdeckungstouren trifft Ophelia auf eine verschlossene Tür. Ihre Neugier treibt sie an und sie schaut durch das goldene Schlüsselloch. Sie entdeckt einen Jungen der in dem Zimmer hinter der Tür gefangen gehalten wird. Ophelia erkundigt sich freundlich nach dem Namen des Jungen, doch er kann sich scheinbar nicht an seinen Namen erinnern. Ophelia erfährt von dem seltsamen Jungen, dass er von einer Gruppe Zauberern dazu beauftragt wurde, die Stadt vor der Schneekönigin zu schützen. Doch diese hat ihn eigenhändig eingesperrt. Ophelia fühlt sich überhaupt nicht mutig, noch glaubt sie an Zauberer, doch der Junge bittet sie, ihm zu helfen und zu befreien, die Stadt zu retten und die Schneekönigin zu besiegen. Er erklärt ihr, wo sie den Schlüssel zu seiner Tür finden würde. Schließlich entscheidet sich Ophelia, dem rätselhaften Jungen zu helfen. 

Cover 
Das Cover ist hauptsächlich in blauen und weißen Tönen gehalten, was gut zu der winterlichen Geschichte passt. Das Motiv finde ich sehr ansprechend. Man blickt durch ein Schlüsselloch und sieht dort Ophelia rennen. Der Titel ist in einer schönen Schrift geschrieben. Ich finde das gesamte Coverdesign sehr gelungen.

Charaktere 
Ophelias Vater hat nicht so viel Zeit für Ophelia, da er viel für die Ausstellung tun muss, worunter Ophelia sehr leidet. So beginnt sie, das Museum zu entdecken. Ich konnte mich nicht so einfach in Ophelia hineinversetzten, so wie es mir überwiegend bei Charakteren anderer Bücher gelingt. Dies hat sich im Verlauf des Buches jedoch zunehmend verbessert. Eigentlich glaubt Ophelia gar nicht an Zauberer und Magie. Doch als sie den seltsamen Jungen ohne Namen findet, ist sie nicht mehr ganz so überzeugt davon, das es diese Dinge nicht doch gibt.Den Jungen finde ich sehr gut dargestellt. Er ist irgendwie seltsam und anfangs nicht richtig zu durchschauen. Es ist schon merkwürdig, dass er seinen Namen nicht kennt, aber gerade dies macht ihn noch interessanter.

Meine Meinung 
Der Erzähl- und Schreibstil der Autorin war für mich am Anfang recht gewöhnungsbedürftig. So dauerte es leider einige Zeit, bis ich wirklich in die Geschichte Ophelias eintauchen konnte. Die Idee des Buches konnte mich jedoch sehr überzeugen. Allerdings fand ich die Umsetzung an einigen Stellen noch ausbaufähig. Was ich sehr gut beschrieben finde, ist das Museum, in dem sich die Geschichte abspielt. Ophelia verliert in diesem schnell den Überblick, denn es ist nicht nur groß, sondern scheint auch magisch zu sein. Viele Räume des Museum werden durch die Autorin wunderbar beschrieb, was mir sehr gefallen hat. Insgesamt ist die Geschichte spannend, geheimnisvoll und magisch. Das Buch ist perfekt für eine gemütliche Winterzeit. 


Ein Kommentar zu „Ophelia und das Geheimnis des Magischen Museums

  1. Eine sehr kritische, aber ausgewogene Bewertung. Man kann sie gut nachvollziehen. Vielleicht ist das Buch auch zur heißen Sommerzeit zur „Abkühlung“ geeignet.

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