Winter Dogs

Titel: Winter Dogs
Autorin: Miriam Körner
Verlag: Oetinger
Seiten: 208

Winter Dogs empfehle ich allen Kids ab 11 Jahren.


Bewertung:


Inhalt 
Jeremy lebt im kalten Norden von Kanada am Rande eines Städtchens namens Poplar Point. In den dortigen Straßen leben viele streunende Hunde. Bei einem blöden Streich, den Jeremy zusammen mit seinem Freund Justin verübt, verletzt Jeremy einen dieser Hunde. Seit diesem Vorfall muss er andauern an jenen Hund denken und er macht sich schwere Vorwürfe, dass er diesen verletzt hat. Jeremy besucht ihn und seine Besucher werden immer öfter, so dass sich eine Freundschaft zwischen ihnen entwickelt.

Auf diesem Wege lernt Jeremy den Besitzer des Hundes kennen. Es ist ein alter Mann, der ihm gerne Geschichten erzählt: von seinem Leben in der Natur und in der Wildnis, von Abenteuern mit seinen Schlittenhunden und wie es war, Schlittenrennen zu fahren. Jeremys Mutter ist überhaupt nicht einverstanden, dass er immer viel Zeit bei diesem alten, geheimnisvollen Mann verbringt. Sie will, dass er sich von ihm und seinem Hund fern hält. Doch Jeremy lässt sich nicht stoppen. Er träumt bereits davon, sein eigenes Hundeschlitten-Team aufzubauen und ebenfalls Abenteuer zu erleben. Doch als er schließlich mit seinem Freund auf einem Hundeschlitten auf den zugefrorenen See hinausfährt, bemerkt er nicht die zunehmende Gefahr. 

Cover 
Auf dem winterlichen Cover ist passend zu der Geschichte viel Schnee zu sehen. Jeremy und der Hund, den er verletzt hatte, stehen sich gegenüber, es sind aber nur die jeweiligen Gesichter zu sehen. Mir gefällt das Cover und auch die kalten weißen, grauen und blauen Farbtöne, in denen das Cover hauptsächlich gestaltet ist.

Charaktere 
Jeremy ist ein 13-jähriger Junge. Er lebt alleine mit seiner Mutter, denn sein Vater ist schon vor langer Zeit gestorben. Jeremy und sein Freund Justin streifen umher, machen Streiche, jagen und quälen kleine Tieren, sowie die vielen umher streunenden Hunde. 
Doch Justin übertreibt dies und Jeremy empfindet, dass er zu weit geht. Er bekommt Mitglied mit den Tieren, doch Justin findet ihn einfach nur feige. Dies führt dazu, dass sich Jeremy immer mehr von seinem besten Freund distanziert. 
Ich fand beide Charaktere sehr gut, jedoch konnte ich mich in Jeremy besser hineinfühlen und auch seine Gedanken eher nachvollziehen als Justins. Beide Charaktere passen gut in die Geschichte. Ich fand Jeremys Gefühlschaos sehr schön beschrieben, da er sich einerseits seinen ehemaligen Freund herbeisehnt und sich andererseits doch mehr und mehr von ihm distanziert. 

Meine Meinung 
Erst hatte ich das Gefühl, das Buch sei nicht so mein Stil. Ich habe aber weitergelesen, was sich definitiv gelohnt hat. In dem Buch steckt eine traditionelle, authentische Geschichte, die im Norden Kanadas spielt – dort, wo die Winter lang und kalt sind. Der Schreibstil ist einfach gehalten, so das auch schon junge Leser ohne Schwierigkeiten der Geschichte folgen können. Das Jeremys Mutter ihm verbietet zu dem alten Mann zu gehen, hat natürlich auch einen Grund, der am Ende des Buches aufgelöst wird. Ich habe dies leider schon vorausgesehen, was ich etwas schade fand. 
Der Leser erfährt durch die Story viel über Schlittenhunde und den allgemeinen Umgang mit ihnen. Das Buch berührt viele wunderbare Themen. So geht es um Familie, Freundschaft, Schlittenhunde und natürlich auch um das Überleben in der Wildnis. 

Fazit: Auch wenn der Einstieg etwas holprig war, hat mich das Buch sehr gefesselt. 

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